Bevor die Koralmbahn und der Semmering-Basis-Tunnel in Betrieb gehen, wollte ich noch die Gelegenheit nutzen, die frühere österreichische Südbahn in ihrer vollen Länge zu bereisen. Natürlich sollte dafür auch der Starzug der Strecke, der EC 151 „Emona“ genutzt werden. Um entspannter unterwegs zu sein, wollte ich diesen allerdings erst ab Graz nutzen. Über den Semmering nach Semmering ging es daher mit dem (ČD-)RailJet.

Überblick über den Bahnhof Semmering. Der Blick geht Richtung Mürzzuschlag.

20 Minuten Aufenthalt hatte ich, um mich im Bahnhof Semmering umzusehen. Zuerst wollte ich natürlich zum Ghega-Denkmal, dass an den Planer der Semmeringbahn erinnert.

Das Ghega-Denkmal

Man könnte diesen Ort als eine Art Schrein des Eisenbahnwesens betrachten. 1998 wurde die Semmeringbahn als erste Bahnstrecke in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Triebwagen 5144 001-4 der ÖBB.

Ergänzt wird das Ghega-Denkmal durch ein Ensemble aus Triebwagen und altem Stellwerk. Warum dieser Triebwagen dort steht, weiß ich nicht. Einen direkten Zusammenhang mit der Semmeringbahn scheint es nicht zu geben.

Bhf. Semmering, Blick Richtung Gloggnitz.

Entlang der Semmeringbahn stehen bzw. standen 55 Streckenwärterhäuschen von denen noch 47 erhalten sind. Eines davon sieht man auf dem Foto oben im Hintergrund. Die Häuser standen im Sichtabstand und waren anfangs für die Sicherung des Bahnbetriebs zuständig.

Bhf. Semmering, neuer Semmeringtunnel.

Hinter dem Bahnhof Semmering folgen der alte und der neue Semmeringtunnel. Das Portal des alten Tunnels ist im Bild verdeckt. Mit 1.433 m bzw. 1.511 m sind sie die längsten Tunnel der Semmeringbahn.

Alt und neu begegnen sich im Bahnhof Semmering: Mein Railjet fährt ein und bringt mich weiter nach Graz.

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